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Fast sieben Monate nach Kriegsbeginn

Ukraine: Fotos zeigen Azovstal-Kämpfer vor und nach russischer Gefangenschaft

Er war einer der Verteidiger des Stahlwerks von Mariupol: Mychailo Dianow im Mai 2022. Ein neues Foto zeigt den Kämpfer nach russischer Gefangenschaft.
Er war einer der Verteidiger des Stahlwerks von Mariupol: Mychailo Dianow im Mai 2022. Ein neues Foto zeigt den Kämpfer nach russischer Gefangenschaft.

Kiew. Die Ukraine und Russland haben vor wenigen Tagen den bisher größten Gefangenenaustausch zwischen den beiden Ländern seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine abgewickelt. Nach fast sieben Monaten Krieg kehrten 205 Ukrainer in der Nacht zu Donnerstag aus russischer Gefangenschaft zurück.

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Unter ihnen waren auch die Kommandeure und Soldaten, die sich bis Mitte Mai im Stahlwerk Azovstal in der ukrainischen Stadt Mariupol verschanzten und bis zuletzt Widerstand gegen die russischen Aggressoren leisteten. Zwei Bilder sollen nun den Ukrainer Mychailo Dianow zeigen – eines vor und eines nach seiner russischen Gefangenschaft.

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Die von Moskau gesteuerten Separatisten in der Ostukraine gaben zudem zehn Ausländer frei, die ins saudi-arabische Riad ausgeflogen wurden. Die Ukraine ließ 55 russische Soldaten frei, die Anfang September im Gebiet Charkiw gefangen genommen wurden.

Allein 200 der gefangenen Ukrainer seien im Austausch für den prorussischen Politiker Viktor Medwedtschuk, einen Vertrauten von Kremlchef Putin, freigekommen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Nacht zu Donnerstag. Medwedtschuk ist der ehemalige Vorsitzende einer prorussischen Oppositionspartei in der Ukraine.

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