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Kostenfalle Minibar: Dieser Fehler im Hotel kann richtig teuer werden

Ein unüberlegter Griff in die Minibar kann schon teuer werden.

Wer kennt es nicht? Man kommt nach einem langen Reisetag im Hotel an und wünscht sich nichts sehnlicher als ein eiskaltes Getränk. Wenn das Zimmer über eine Minibar verfügt, inspiziert man den Inhalt – und stellt die Cola nach einem Blick auf die Preisliste schnell wieder zurück. Was aber nur die wenigsten wissen: Das kann trotzdem teuer werden.

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In Luxushotels oder bei der Buchung von Suiten im gehobenen Preissegment ist die Nutzung der Minibar manchmal inklusive. Doch in der Regel verrät eine Preisliste auf dem Kühlschrank, wie viel die kleinen Flaschen, Snacks oder Packungen kosten – oft ist das deutlich mehr als im Supermarkt.

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E-Fridges registrieren Verbrauch automatisch

Die klassischen Minibars funktionieren dabei nach dem Vertrauensprinzip. Beim Check-out fragt das Personal: „Hatten Sie etwas aus der Minibar?“ Ist das der Fall, begleicht man natürlich die Rechnung.

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Aber Achtung: Mittlerweile setzen viele Hotels auf E-Fridges, auch Smart Cubes genannt. Diese Minibars übernehmen die Abrechnung automatisch. Jede Bewegung des Inhalts wird registriert. Wenn du zum Beispiel eine Flasche Bier herausnimmst, um dir das Etikett genauer anzuschauen, oder die Rolle Pringles zur Seite schiebst, um Platz für deinen Proteinshake zu machen, startet ein Countdown, die sogenannte „charging time“.

Wer ein Getränk aus der Minibar nimmt, kriegt es in manchen Hotels automatisch berechnet.

Diese Zeitspanne ist – je nach Hotel – zwischen zehn und 60 Sekunden lang. Wird das Bier oder die Chipsdose innerhalb dieser Zeit zurückgestellt, passiert nichts. Wird das Zeitfenster aber überschritten, landet der Betrag automatisch auf deiner Zimmerrechnung.

Für Hotels ist dieses System großartig. Denn neben der vereinfachten Abrechnung haben die Sensoren einen weiteren Vorteil: Das Hotelpersonal hat den Verbrauch immer im Blick, das Auffüllen geht deutlich schneller und die Minibar bleibt zuverlässig bestückt. Für Gäste, die das nicht wissen, bedeutet es aber: Schon die kleinste Bewegung kann teuer werden.

Minibars werden in der Regel täglich vom Personal kontrolliert und aufgefüllt.
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Eigene Getränke in der Minibar kühlen: So geht’s

Wer am eigentlichen Inhalt der Minibar kein Interesse hat und den Kühlschrank lieber für eigene Getränke, Kosmetika oder Medikamente nutzen will, ohne eine saftige Rechnung zu erhalten, hat noch eine andere Möglichkeit.

Wenn du an der Rezeption Bescheid gibst, dass du kühlpflichtige Medikamente hast, stellen dir einige Hotels einen zusätzlichen Mini-Kühlschrank ins Zimmer. Alternativ wird die Minibar vom Personal geleert. So brauchst du keine Angst vor versteckten Kosten zu haben.

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